Schulleben, lernen & erleben

Skilagerbericht, 5a

Freitag, 11. Januar 2019

Montag, 07.Januar 2019 

Um 8:00 Uhr trafen wir uns auf dem unteren Pausenplatz des Wehrlinschulhauses mit unserem Gepäck. Wir packten die Koffer und Reisetaschen in die Autos von Börni und Anja. Danach liefen wir bis zur Tramstation „Oberwil Zentrum“ und fuhren zum Bahnhof SBB. Von dort nahmen wir den mühsamen Weg mit dem Zug nach Zürich HB. Im Zug jassten und „gemschten“ wir und bald kamen wir in Zürich an. Dann nahmen wir den Zug bis nach Ziegelbrücke. Man merkte, wie die Landschaft draussen immer weisser und weisser wurde - nur noch zwei Mal umsteigen, dann sind wir in Elm. Dort angekommen, nahmen wir den Zug nach Schwanden und von dort den Bus nach Elm Dorf. Anja und Börni waren mit dem Gepäck schon dort. Wir luden die vielen Koffer, Taschen und Skier in die Gondel und fuhren hoch. Es war anstrengend, alles auf die Schlitten zu laden und zum Haus zu bringen, aber schlussendlich war alles bei der Hütte. Die Mädchen räumten ihre Sachen in die Zimmer im 2. Stock und die Knaben ins Zimmer im Erdgeschoss. Zufrieden gingen wir in den Aufenthaltsraum, wo uns Herr Völkin noch ein paar wichtige Dinge erklärte. 

Als wir im Lagerhaus waren, war es Zeit für das Mittagessen. Jeder hatte sein eigenes Mittagessen dabei und was man nicht mochte, würde man später essen können. Nach den Mittagessen haben wir uns parat gemacht fürs Ski- und Snowboardfahren. Wir liefen oder fuhren mit den Skiern und Snowboards zum Restaurant, wo wir mit dem Aufwärmen begannen. Dann stellten wir uns hin für das Gruppenfoto und beobachteten Ricardos Drone. Die Snowboarder gingen zum Zauberland und die Skifahrer rasten zum Bügel- und Sessellift. Es war so toll, dass wir gar nicht mitbekamen, dass es schon vier Uhr war. Wir gingen alle zufrieden zur Hütte zurück. Dort fing die Kochgruppe an, Omeletten zu machen und die Tische wurden gedeckt. 

Nachdem die Omeletten endlich fertig waren (zwei verbrannte lagen im Schnee), suchten wir unsere Namensschildchen und warteten, bis die Omeletten serviert wurden. Als alle fertig gegessen hatten, machten wir unsere Ämtli: putzen, den Tisch decken und abwaschen. Als wir alle mit den Ämtli und den Vorbereitung für das Abendprogramm fertig waren, begann das Abendprogramm. Es war ein Backwettbewerb. Wir wurden in vier Teams eingeteilt. Team Vanillekuchen, Team Marmorkuchen, Team Schoggikuchen und zu guter Letzt Team Zitronenkuchen. Das Team, das den Backwettbewerb vorbereitet hatte, hat uns zugeschaut und Dinge aufgeschrieben, was wir wie gemacht haben (und es hat uns auch geholfen). Jedes Team wurde unterschiedlich schnell fertig. Als alle fertig waren, machten wir uns für das Bett parat. Danach kam ein Leiter und las uns eine Geschichte vor. Sie hiess „Heimlich verdientes Geld“. Dann schliefen wir, na ja, sagen wir mal einfach: „Wir waren im Bett.“ 

Dienstag, 08.Januar 2019

Der Tag fing an, indem wir von einem Lied geweckt

wurden. Das Lied heisst “Aufsteh‘n ist schön“. Danach, als alle wach und im Esszimmer waren, konnte man frühstücken. Es gab Nutella, zuckrige Cornflakes und Milch. Nachdem Frühstück machten alle ihre Ämtchen. Dann mussten wir uns umziehen und die Skikleider anziehen. Danach machten wir uns auf den Weg zum Restaurant. Als wir dort eine Weile auf den Rest der Klasse gewartet hatten, machten wir eine Aufwärmübung, die „Laurenzia“ heisst. Nachher teilten wir uns in Gruppen auf. Jede Gruppe hatte 1-2 Leiter. Nachher ging es ab auf die Piste. Um 12:00 Uhr mussten wir wieder zum Lagerhaus zurückkehren. 

Zum Mittagessen gab es Gemüsedips und eine warme Suppe. Nach dem Essen mussten die, welche das Ämtchen „Tischen“ hatten, abräumen und danach die Tische putzen. Die Abwaschgruppe musste abwaschen, abtrocknen und anschliessend das Geschirr versorgen. Danach besprachen die Leiter was wir am Nachmittag unternehmen werden. Wir konnten solange Siesta machen. Als sie es besprochen hatten, mussten wir uns zwischen Schlitteln, Iglu bauen und Ski- oder Snowboard fahren entscheiden. Als wir uns entschieden hatten, mussten wir unsere Ski- oder Snowboardsachen anziehen. Die Schlittler konnten zu zweit einen Schlitten nehmen und durften drei Mal hinunter schlitteln. Diejenigen, die das Iglu bauten, konnten es nicht ganz fertig bauen, weil der Schnee zu pulvrig wurde. Zurück im Lagerhaus, musste die Kochgruppe anfangen zu kochen. 

Das Abendessen heute war Hot Dog, gefüllt mit Zwiebeln, Gurken, Tomaten und Mais. Salat und Suppe gab es nebenher auch noch. Das Dessert war Kuchen vom Backwettbewerb am vorherigen Tag. Bevor wir den Kuchen assen, hatte die Backwettbewerbsjury die Kuchen noch bewertet. Der Gewinner-Kuchen war der Vanillekuchen. Dann haben alle ihre Ämtchen erledigt. Eine Schnitzeljagd war das Abendprogramm. Man musste ohne Licht zu zweit einen langen mit Leuchtstäbchen beleuchteten Weg laufen. Als alle am Ziel waren, mussten wir einen Schatz suchen. Halima fand ihn am Schluss. Der Schatz war für jeden ein Leuchtstäbchen und zwei Cake-Pops (anstatt nur einem). Um nach Hause zu kommen, sind wir einen kurzen Weg bergab gerutscht. Als wir unten ankamen, durften wir Michel mit Schnee eingraben. Als Gutenachtgeschichte gab es die Geschichte „Mutter braucht Hilfe“. In der Geschichte ging es darum, das ein Mädchen die ganze Zeit im Haushalt helfen musste und nie Zeit hatte, mit ihrer Freundin schwimmen zu gehen. 


Mittwoch, 09.Januar 2019

Am Mittwochmorgen vor dem Frühstück haben diejenigen, die schon wach waren, Gurken und Karotten geschält. Dann wurden die anderen mit einer lauten, tollen Musik geweckt. Wir assen Frühstück mit Nutella, Marmelade, Kakao und Zopf. Wir mussten die Tische abräumen, abwaschen und putzen. Gemeinsam machten wir uns für das Schlitteln, Snöben und Skifahren bereit. Die Hälfte ging Schlitteln. Wir kamen ganz erschöpft nach Hause. Die Tischgruppe musste die Tische decken. Dann assen wir gemeinsam zu Mittag. Es gab Rösti und Suppe. 

Am Nachmittag konnten wir uns entscheiden, ob wir schlitteln oder Ski/Snowboard fahren wollten. Man konnte aber auch mit den restlichen Kindern und Leitern draussen im Schnee spielen gehen. Diejenigen, die sich für Spiele im Schnee entschieden haben, erlebten Folgendes: einen Hang hinunter gerutscht/gerollt oder gestapft, eine Schneeballschlacht gemacht und ein Straussen-Fangen gespielt. Letzteres geht so: Es gibt einen Fänger und wenn der jemanden fängt, dann ist dieser auch ein Fänger usw. Aber wenn man nicht gefangen werden wollte, musste man seinen Kopf in den Schnee stecken. Beim Schlitteln hatte es die ganze Zeit nur Hügel und man flog fast die ganze Zeit um. Wir hatten auf jeden Fall Spass. Dann mussten wir nach Hause. Dort machten die einen eine Mehl-Schlacht während des Pizzamachens. Eine andere Gruppe machte in dieser Zeit Cake-Pops. 

Am Mittwochabend gab es Pizza. Man durfte aussuchen, welche Pizza man wollte. Die meisten haben Salami-Pizza genommen. Während dem Essen war viel los. Man musste immer wieder die Pizza in den Ofen rein und raus machen. Das Problem war, dass viele Kinder Salami-Pizza wollten und die zweite Salami-Pizza wurde sehr spät in den Ofen getan, so dass viele warten mussten. Dann stürmten alle auf die nächste Pizza, es war sehr laut, besonders an einem Tisch, an dem die Kinder vergessen hatten, dass wir im Lager aufeinander Rücksicht nehmen. Nach dem Abwaschen assen wir „die besten Cake-Pops ever“. Fürs Werwölflen stellten wir alle Tische im Esssaal weg. Das Werwölflen war sehr toll, weil manche Eltern nicht wussten wie es ging und dann noch ihre eigenen Kinder beschuldigten. Nach dem Werwölflen machten wir einen „Rainstorm“. Wir sahen uns noch den Film vom Mittwoch an, gingen ins Bett und hörten die Geschichte „Andreas ist kein Freund für dich“.

Donnertag, 10.Januar 2019 

Am Donnerstagmorgen standen wir mit dem Lied „Tausend Tatoos“ auf. Die meisten wünschten sich, die Bluetoothbox würde die Klappe halten. Dann standen alle auf und die meisten sahen aus wie Zombies. Am Anfang wussten die meisten nicht, was sie glauben sollten, weil Michel und Herr Völkin sagten, dass das Skirennen ausfällt und wir bis 10:00 Uhr schlafen könnten. Es war natürlich ein Witz. Als die Verwirrung vorüber war, haben wir gefrühstückt. Nach dem Essen zogen wir uns an und putzten die Zähne. Wir zogen unsere Ski- und Snowboardanzüge an und marschierten zur Piste. Alle fuhren in ihrer Gruppe. Schliesslich kamen alle zum Start. Die erste Person startete. Die zweite, aber erste Person auf dem Snowboard, fiel leider um. Alle fuhren runter, ohne sich etwas zu brechen. Und bald gab es auch das Mittagessen. 

Als wir am Tisch sassen, kriegten wir Kartoffelsuppe und Rührei mit Speck serviert. Dann assen wir das leckere Essen. Danach musste die Abwaschgruppe abwaschen. Diejenigen, die wollten, konnten eine Siesta machen. Danach konnte man entscheiden, ob man snowboarden, Ski fahren oder schlitteln wollte. Ich schloss mich mit meinem Snowboard einer kleinen Skigruppe an. Es war cool, neben der Piste im Pulverschnee zu fahren. Dann gingen wir noch zwei Abfahrten schlitteln. Nach dem Schlitteln gingen alle nach Hause und wir ruhten uns aus und die Kochgruppe machte Spaghetti Bolognese. 

Zum Znacht gab es die heiss ersehnten Spaghetti. Es standen zwei hervorragende Saucen zur Auswahl: Tomatensaucen mit und ohne Fleisch.

Das Dessert war ein leckeres Fondue. Aber nicht etwa ein Käsefondue. Wir tunkten Fruchtstücke in heisse Schokoladensauce.

Nachdem die Ämtchen erledigt waren, folgte die mit Spannung erwartete Rangverkündigung des Ski- und Snowboard-Rennens. Es gab vier Medaillensätze und somit auch vier Gewinner in ihrer jeweiligen Kategorie.

Danach zogen wir unsere noch leicht feuchten Skisachen an und liefen in der dunklen Nacht zum Restaurant. Dort spielten wir ein paar lustige Spiele wie zum Beispiel „Englische Bulldogge“. Am Schluss kam jemand auf die glorreiche Idee, dass wir eine Schneeschlacht Kinder gegen Erwachsene machen könnten. Die feigen Leiter und Leiterinnen waren nicht nur in der Unterzahl, sondern auch plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Die schlauen Kinder haben sie aber bald gefunden und ihnen den kalten Schnee in alle möglichen Kleider- und Körperöffnungen geschleudert.

Als wir zurück im Lagerhaus waren, durften wir den amüsanten Tagesrückblick-Kurzfilm von Ricardo schauen. Zum Schluss gingen wir in unsere Zimmer und hörten noch die letzte „Was hättest du getan?“-Geschichte.

Freitag, 11.Januar 2019 

Heute wurden wir wieder von dem Lied „Aufsteh‘n ist schön“ geweckt. Dann hiess es „Koffer packen“. Als alle endlich fertig waren, haben wir gefrühstückt. Danach haben wir uns die Zähne geputzt und die Ämtchen gemacht. Und dann haben wir uns natürlich auch die Ski- und Snowboardschuhe angezogen. Und natürlich auch die Skihose und die Skijacke. Danach haben wir alles nach oben getragen und alles auf dem grossen Schlitten zur Gondel transportiert. Dann sind wir Ski und Snowboard fahren gegangen und haben zum letzten Mal die Pisten genossen. 

Um 12.00 Uhr gingen wir zur Seilbahnstation zurück. Wir packten unsere Skier und Snowboards in die Taschen, zogen unsere Winterschuhe an und luden die Sachen in die Transportgondel ein. Wir stiegen selber ein und reisten bergabwärts. Unten angekommen, stiegen wir in den Bus und fuhren nach Schwanden. Dort trotteten wir zum Gleis 2. Im Zug assen wir unser Lunchpaket und jassten. In Zürich rasten wir zum Zug. Endlich kamen wir in Basel an. Da stiegen wir ins Tram und fuhren nach Oberwil Zentrum. Von da spazierten wir zum Schulhaus. Dort luden wir das Gepäck aus und verabschiedeten uns.